Generelles Refactoring der Ordnerstruktur + Anpassung der CLAUDE.md

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# Die betriebliche Projektarbeit
Durch die Projektarbeit und deren Dokumentation soll der Prüfling belegen, dass er Arbeitsabläufe und Teilaufgaben zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbstständig planen und umsetzen sowie Dokumentationen anfertigen, zusammenstellen und modifizieren kann.
Die Ausführung der Projektarbeit wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Der Prüfungsausschuss bewertet also die Projektarbeit anhand der Dokumentation. Dabei wird nicht das Ergebnis, z. B. ein lauffähiges Programm, herangezogen, sondern im Vordergrund steht die Fähigkeit, einen komplexen Ablauf zu steuern und dies mit nachvollziehbaren Analysten und Entscheidungen zu belegen.
Das Projekt muss fachlich passend zum Ausbildungsberuf sein. Der vorgegebene zeitliche Rahmen ist einzuhalten.
Bitte beachten Sie auch die berufsspezifischen Besonderheiten im Abschnitt “Inhalte der Projektdokumentation”.
Die Projektarbeit muss real durchgeführt werden. Fiktive Projekte sind für die Abschlussprüfung nicht erlaubt. Vor der Durchführung der betrieblichen Projektarbeit muss die Aufgabenstellung einschließlich der Zeitplanung der Projektphasen (Projektantrag) beim Prüfungsausschuss zur Genehmigung vorgelegt werden. Mit dem Projekt darf erst nach Genehmigung durch den Prüfungsausschuss begonnen werden!
# Inhalte der Projektdokumentation
- Deckblatt (Name des Prüflings, Ausbildungsberuf, Ausbildungs-/Praktikumsbetrieb, Thema der Projektarbeit)
- Inhaltsverzeichnis (mit anklickbarer Seitennummerierung)
- Thema der Projektarbeit (Projektziel) / Art des Projektes
- Beschreibung des betrieblichen Umfeldes des Auftragnehmers, -gebers
- Ausgangssituation (Auftragsbeschreibung)
- Analyse vom Ist-Zustand
- Erstellung vom Soll-Konzept inkl. begründeter Entscheidungen bei der Auswahl der Hard-, Software und bei der Vorgehensweise der Durchführungsschritte
- Personal-, Sachmittel-, Termin- und Kostenplanung (Ressourcenplanung)
- Ablaufplanung
- Darstellung der Prozessketten und/- oder Prozess-Schnittstellen
- Umfassende Beschreibung und Begründung der Vorgehensweise, der Entscheidungen, von eventuellen Abweichungen, von Anpassungen und der erzielten Ergebnisse.
- Auftragsergebnis (Soll - Ist Vergleich)
- Übergabe und Abnahme der betrieblichen Projektarbeit
- Kundendokumentation als Anlage muss vorhanden sein (Empfehlung: 1 bis 10 Seiten).
- Eine Kundendokumentation muss auch bei firmeninternen Projekten angefertigt werden.
- Notwendige ergänzende Unterlagen, z. B. Protokolle, Gesprächsnotizen, Ablaufpläne, Quellenangaben etc., sind in einem separaten Anhang beizufügen.
# Berufsspezifische Besonderheiten
- Fachinformatiker, Fachrichtung Anwendungsentwicklung: Der Quellcode muss als Anhang zur Dokumentation beigefügt werden.
# Wichtige Hinweise
- Die Projektdokumentation sollte 12 bis 15 DIN A4-Seiten in üblicher Schriftgröße (z. B. Arial 10 bis 12) beinhalten.
- Zeilenabstand: 1,0 bis maximal 1,5 Zeilen
- Deckblatt mit Projekttitel und Name des Verfassers sowie Projektbetreuers, Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Glossar, Quellenverzeichnis, Kundendokumentation und Anlagen zählen nicht zu den 15 Seiten der Projektdokumentation.
- Fremde Quellen einschließlich Recherchen aus dem Internet sind deutlich zu kennzeichnen.
- Alle relevanten Inhalte der betrieblichen Projektarbeit müssen als Inhalt der Projektdokumentation vorhanden sein.
- Vertrauliche oder datenschutzrelevante Daten sind als solche zu kennzeichnen. Sofern es aus datenschutzrechtlichen Gründen erforderlich ist, können Teile der Informationen durch Schwärzen etc. unkenntlich gemacht werden.
- Die Dokumentation muss als eine PDF-Datei über die Anwendung “Digitale Projektanträge” im Azubi-Infocenter an die IHK Rhein-Neckar übermittelt werden.
- Werden Auflagen, die der Prüfungsausschuss zum genehmigten Antrag gemacht hat, bei der betrieblichen Projektarbeit nicht erfüllt, führt dies bei der Bewertung generell zu Punktabzug.
- Zu spät eingereichte Unterlagen können zum Nichtbestehen von der Prüfung führen.
# Präsentation und Fachgespräch
- Durch die Präsentation soll der Prüfling zeigen, dass er folgendes kann:
- fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen
- den für die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen
- die Vorgehensweise im Projekt begründen
- Als zeitlicher Rahmen sind für die Präsentation mit Führen eines Fachgespräches insgesamt höchstens 30 Minuten vorgesehen.
- Die Präsentationszeit ist auf maximal 15 Minuten begrenzt. Es ist anzuraten vor einem vertrauten Personenkreis die Präsentation vor der Prüfung zu üben.
- Die Präsentation soll zielgruppengerecht mit dem entsprechendem Medieneinsatz visualisiert und durch Körpersprache dargestellt werden.
- Die Präsentation soll mit Hilfsmittel, die vom Prüfling selbst mitzubringen sind, durchgeführt werden. Dies können unter anderem sein:
- Beamer, PC mit Office Komponenten und/oder
- Tageslichtprojektor und/oder
- Flip-Chart